Wir, das sind Michael Frohloff und Rebekka Peine.

Die Leidenschaft für Beardies fing bei mir im Alter von ca. 13 Jahren an. Ich wollte so gern einen Hund haben, aber da wir in einer Mietwohnung wohnten und meine Eltern beide Berufstätig waren, war das Thema Hund bei uns vom Tisch. Akut wurde das Thema bei mir, als meine Oma ins Pflegeheim musste, was für uns alle sehr überraschend kam. Ich muss dazu sagen, das Oma für mich schon immer eine Bezugsperson war, denn wenn meine Eltern arbeiten waren, war Oma für mich immer telefonisch da. Plötzlich änderte sich mein ganzes Leben und ich fühle mich irgendwie allein. Ich sah bei uns immer eine ältere Dame mit ihrem langhaarigen Hund spazieren gehen und ich fing mich an, für den Hund zu interessieren. Ich kaufte mir Bücher, um mehr über den Hund zu erfahren, damit ich meine Eltern überzeugen konnte: Genau so einer soll es sein.

Da ich ein sehr verständnissvolles Mädchen war, war mir nach einem Gespräch mit meinen Eltern klar, das sie sich auf gar keinen Fall auf einen größeren Hund einlassen werden. Ich schaute weiterhin in meinen Büchern und fand dann den Yorkshire Terrier, denn es sollte auf jeden Fall ein Langhaarhund sein. Ich konnte meine Eltern überzeugen und wir fanden dann auch einen Züchter in Celle. Am 20.12. zog dann mein Yorkshire Tammy bei uns ein und mein Leben änderte sich.

Wir lernten die nette Dame mit der Beardie Hündin namens DIVA (wie passend für solch einen tollen Hund) besser kennen und gingen jeden Tag regelmäßig mit ihr und Diva spazieren. Ich liebte meine Tammy und war auch gleichzeitig so vernarrt in Diva, das ich es gar nicht mehr abwarten konnte, sie am nächsten Tag wiederzutreffen. Eines Tages, ich wartete wie immer an der gleichen Stelle, kam plötzlich niemand mehr. Ich versuchte herauszufinden, ob es passiert war und hörte dann, das Diva ganz plötzlich eingeschläfert werden musste. Ich war so traurig wienoch nie zuvor, es war, als ob ich meinen eigenen Hund verloren hätte.

Mein Leben ging weiter und Tammy begleitete mich bis zu dem Tag, an dem ich mit Micha zusammenziehen wollte. Plötzlich sagten meine Eltern, das sie Tammy doch lieber behalten würden und da ich und Micha ja den ganzen Tag arbeiten würden, hätte ich nicht genug Zeit für die kleine. Meine Eltern behielten also Tammy, denn mein Vater war bereits Rentner und hatte den ganzen Tag Zeit für meine kleine Maus.

Zwei Jahr später zogen wir dann mit meinen Eltern zusammen in ein Zweifamilienhaus und ich hatte meine Tammy wieder. Im Frühjahr 2006 kam bei mir dann wieder die Sehnsucht nach einem Beardie, denn ich sah im vorbeifahren auf einer Wiese eine junge Frau mit ihrem Beardie spielen. Wir redeten alle sehr lange darüber und im August 2006 begann meine Suche nach einem geeigneten Züchter. Es gab zu der Zeit recht viele Züchter, die Welpen hatten, aber es sollte auf jeden Fall ein Mädchen sein. Wir schauten uns einige Welpen an, unter anderem auch bei Silke Sander von den Bonny and Clyde´s Beardies. Es sollte die kleine mit der Nr. 3 sein. Auf dem Rückweg im Auto konnte ich jedoch nur noch an dem kleinen Bonny and Clyde´s Causing an Emotion denken und wir riefen Silke an, ob der kleine Rüde noch frei ist und als Antwort kam: JA! Wir waren überglücklich, als wir Anfang November 2006 nun endlich Jojo zu uns holen durfen und : Es zog nach so vielen Jahren nun doch ein Beardie bei mir ein.

Da meine kleine Tammy nun auch schon 14 Jahre alt war, hat sie versucht, sich gegen den kleinen starken Jojo zu wehren, was Ihr jedoch nicht gelang. Wir merkten nach zwei Monaten, das Jojo einen Spielkameraden brauchte, denn sobald wir zur Hundeschule kamen, spielte er mit Bolle Bobtail, als ob es kein morgen gäbe. Ich schaute, ob jemand eventuell eine schon etwas ältere Hündin abzugeben hat und da fand ich eine Anzeige. Ich rief dort an und man teilte mir mit, das ein Bekannter die Hündin wahrscheinlich nehmen würde, aber sie hat sich meine Nummer aufgeschrieben und sie würde ich in einer Woch wieder melden. In dem Telefongespräch teilte man mir mit, das sich die Hündin im Alter von sieben Wochen das linke Hinterbein gebrochen hätte und jetzt, wo sie wieder vollkommen gesund ist wollen sie Kira abgeben. Ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt, aber die Besitzerin von Kira rief an und fragt uns, ob wir noch interesse an Kira hätten, denn der Bekannte sei sich noch immer nicht schlüssig, ob er die kleine nehmen würde und wenn jemand sich jemand nach so langer Zeit noch nicht sicher ist, dann bekommt er keinen Hund von ihr. Da fuhren wir Ende Januar 2007 nach Hessen, um unsere Kira abzuholen.

Jojo freute sich wie noch nie zuvor, als er merkte das seine kleine Kira, mit der er sich von Anfang an so selbstverständlich verstanden hatte, bei uns einziehen wird. Am nächsten Morgen wachte ich schon ganz früh mit einem lächeln auf dem Gesicht auf, denn ich wusste das jetzt zwei Beardies bei uns wohnen. Am nächsten Tag merkten wir jedoch erst, wie eingeschüchtert Kira gegenüber Männern war und machten uns dazu Gedanken. Uns viel im nachhein auf, das ihr ehemaliges Herrchen zu uns sagte, ohne das wir überhaupt auf das Thema zu sprechen kamen und ohne jeglichen Zusammenhang: Bei uns wird Grundsätzlich nicht vor den Kindern und Hunden gestritten und geschlagen werden diese bei uns natürlich auch nicht. Genaueres wissen wir nicht, nur soviel, das sobald Micha unsere Fernsehzeitung in die Hand nahm, um zu schauen, was gerade im TV läuft, knurrte sie ihn wie von der Terantel gestochen an. Die ersten Wochen konnte ich keinen Schritt machen, ohne das Kira mir folgte. Sie wich mir keinen Meter von der Seite, bis wir übten, das wenn ich die Treppe nach oben ging, sie unten so lange liegen bleiben musste, bis ich sie zu mir rief. Als dann irgendwann mein Schwager vorbei kam, bellte und knurrte sie und wollte ihn nicht reinlassen. Im laufe der Zeit haben wir dann mit ganz viel Gedult, Zeit und Leckerchen ihr Vertrauen gewonnen und würden diesen Hund für nichts und niemanden wieder hergeben.

So sind wir von dem Beardie-Virus befallen worden.

CfbrH BCCD

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